Qigong

Qigong (gesprochen ungefähr „Tchi Gung“) ist ein Sammelbegriff für eine Gruppe von Bewegungs- und Meditationsübungen aus China. Ursprünglich bezeichnete Qigong bestimmte Formen aus den Kampfkünsten, doch seit den 1950ern werden darunter vor allem Formen aus dem Bereich der Meditation und Gesundheitsvorsorge zusammengefasst. Es gibt daher nicht „das“ Qigong, sondern eine Vielzahl von Varianten. Deren Schwerpunkte sind ganz unterschiedlich, von meditativen Standpositionen (etwa Lohan-Qigong) bis zu dynamischen Bewegungsübungen (etwa das Spiel der Fünf Tiere). Einige Formen sind sehr alt, aber auch heute entstehen regelmäßig neue. Dabei fußen alle Formen auf gemeinsamen Grundprinzipien.

Wir üben in aller Regel eine Form der Acht Brokate und der Fünfzehn Ausdrucksformen aus dem Qigong Yangsheng des chinesischen Professors Jiao Guorui, das Mawangdui Daoyin Shu und das Da Wu der Chinese Health Qigong Association sowie das Lohan-Qigong des chinesischen Qigong- und Taijiquan-Großmeisters Yuan Hong Li aus Stuttgart.

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